Kapitel 30 - Bonnie und Clyde


Nach vier langen Wochen können Ryan und Arvid endlich wieder die Arme umeinander schließen. Überwältigt von der Wiedersehensfreude lassen sie Touralltag, Security und Öffentlichkeit kurzerhand hinter sich und verschwinden gemeinsam in die Nacht. Zwischen ausgelassenem Lachen, ehrlichen Worten und lange vermisster Nähe holen sie all das nach, was die Entfernung ihnen genommen hat. Für ein paar kostbare Stunden gibt es keine Schlagzeilen und keine Kameras – nur sie beide.


Ryan lehnt sich mit dem Rücken gegen die kühle Karosserie des Wagens, die Arme locker vor der Brust verschränkt. Das Konzert ist vorbei, doch das dumpfe Echo der Bässe pulsiert noch immer in ihren Adern – genau wie das brennende Nachbeben von Arvids Kuss auf ihren Lippen.

Es gibt kein Zurück mehr. Kein Versteckspiel. Keine halben Wahrheiten. Sie ist nun ganz offiziell die Frau an der Seite eines weltberühmten Rockstars. Für Ryan war er nie der unerreichbare Frontmann von Metal Earth. Für sie war, ist und bleibt er schlicht Arvid – der Mann, der ihre Abwehr mit entwaffnender Ehrlichkeit eingerissen hat, der sie mit einem einzigen Blick um den Verstand bringt und ihr Herz schneller schlagen lässt als jeder Scheinwerferkegel der Welt. Doch der Sprung in seine Realität ist jetzt endgültig vollzogen.

Steve steht neben ihr, mustert sie mit verschränkten Armen und einem schiefen Grinsen. »Die Prinzessin wirkt verdächtig wunschlos glücklich«, neckt er sie trocken.

Ryan lacht leise auf und neigt den Kopf. »Ist sie auch«, gibt sie unumwunden zu, ehe sie herausfordernd eine Braue hochzieht. »Aber ich wüsste beim besten Willen nicht, was das den Hofnarren angeht.«

Steve bricht in schallendes Gelächter aus und greift sich pathetisch ans Revers. »Autsch. Der ging direkt ins Schwarze.«

»War auch Sinn der Sache«, frotzelt sie und rammt ihm schmunzelnd den Ellenbogen in die Seite, unfähig, das strahlende Lächeln aus ihren Zügen zu wischen.

Die kühle Nachtluft legt sich über das abgesperrte Areal, als die schwere Stahltür der Konzerthalle aufschwingt.

Damian, Constantin und Jaron treten ins Freie. Die Gesichter gelöst und schweißglänzend, in den Händen eiskalte Bierflaschen. Gedämpftes Lachen hallt über den Asphalt. Steve checkt mit einem routinierten Blick die Schatten des Geländes und steuert auf das Trio zu, um sie mit kurzem Handschlag zu begrüßen.

Im selben Moment fällt die Tür ein zweites Mal auf.

Ryans Herz setzt einen Schlag aus.

Arvid.

Finjan trottet an seiner Seite, doch Ryans Tunnelblick erfasst einzig und allein seine hochgewachsene Gestalt. Ihre Augen finden sich über die Distanz hinweg – ein Funke im Halbdunkel, der die restliche Welt mit einem Schlag ausradiert. Arvid setzt gerade zum Schritt an, doch Ryan ist schneller.

Sie stößt sich vom Wagen ab, rennt los und ignoriert den eisigen Wind in ihrem Gesicht. Alles in ihr verlangt nach ihm.

Ehe Arvid begreifen kann, was geschieht, stürmt sie auf ihn zu und federt mit einem kleinen Sprung an seinen Körper. Er fängt sie mit einer mühelosen, instinktiven Bewegung auf, schlingt die Arme eisern um ihre Hüfte und hebt sie hoch, als hätte er sein Leben lang nichts anderes getan.

Ryan vergräbt das Gesicht an seiner Halsbeuge, saugt seinen vertrauten Geruch nach herber Frische, Schweiß und Leder ein und lauscht dem rasenden Puls unter seiner warmen Haut.

»Ich habe dich so unendlich vermisst«, haucht sie zittrig an sein Ohr.

Arvids Griff wird noch fester – fordernd, besitzergreifend und voller aufgestauter Sehnsucht. »Und ich dich erst.«

Er neigt den Kopf, fasst sanft unter ihr Kinn und hebt ihr Gesicht an. Seine Augen sind dunkel vor ungebändigtem Gefühl. Als ihre Münder aufeinandertreffen, bricht die Trennung der vergangenen vier Wochen wie morsches Holz in sich zusammen. Der Kuss ist tief, drängend und voller Hingabe – eine stumme Sprache, die keinen Raum für Zweifel lässt.

Der Rest des Parkplatzes verblasst zu bedeutungslosen Schatten.

Als sie sich langsam voneinander lösen, lässt Arvid sie behutsam auf die Füße gleiten, hält sie jedoch fest umschlungen an seiner Brust. Seine Züge spiegeln pure Fassungslosigkeit wider, während er mit den Daumen über ihre Wangenknochen streicht.

»Wie zum Teufel kommst du hierher?«, murmelt er mit rauer, ungläubiger Stimme.

Ryan schmiegt die Hände an seine Brust. »Die Sehnsucht hat mich fast umgebracht. Ich musste dich einfach sehen.«

Ein warmes Lächeln bricht über sein Gesicht herein, ehe er ihren Mund erneut einfängt – fordernd, süß und voller unausgesprochener Schwüre.

Er wirft einen kurzen Blick über die Schulter und raunt an ihren Lippen: »Lass uns hier verschwinden.«

Ryan zieht amüsiert eine Braue hoch. »Ganz sicher?«

»Sicherer war ich mir noch nie«, grinst er verwegen. »Ich will dich endlich ganz für mich allein haben.«

»Na dann: Führe den Weg, Rockstar.«

Arvid greift nach ihren Fingern und verschränkt seine Hand fest mit der ihren. Ein kurzer Kontrollblick: Die Jungs frotzeln drüben mit Steve, der das Gelände im Auge behält – niemand schenkt ihnen Beachtung.

Erst gehen sie mit schnellen Schritten, doch die überkochende Euphorie reißt sie mit. Sie fangen an zu rennen, lachen laut in die kühle Nacht hinein und biegen um die nächste Häuserecke der schlafenden Stadt.

Ohne Plan. Ohne Bodyguards. Nur sie beide.

Schwer atmend kommen sie in einer geschützten, dunklen Seitengasse zum Stehen. Arvid stützt die Hände auf die Oberschenkel, ringt nach Luft und blickt sich mit breitem Grinsen um.

»Verdammt unpraktisch, wenn man sich in der Stadt kein Stück auskennt«, keucht er.

Ryan lacht hell auf, die Hand auf die Brust gepresst. »Vielleicht finden wir da vorn ja eine Bushaltestelle mit Glasdach.«

Arvid richtet sich zu voller Größe auf, tritt dicht an sie heran und legt die Hände fest an ihre Hüften. Seine Augen blitzen schelmisch. »Aha. Die Dame steht also auf Abenteuer an öffentlichen Plätzen. Gefällt mir ausgesprochen gut.«

Ryan rollt mit den Augen, doch ehe sie kontern kann, setzt er mit gespieltem Ernst nach: »Aber die Stellungnahme für die Pressekonferenz morgen früh übernimmst ganz allein du.«

Ryan prustet los und versetzt ihm einen leichten Stoß gegen die Brust. »Das hättest du wohl gern! Versuch gar nicht erst, deine versauten Fantasien auf mich abzuwälzen!«

Arvid lacht dunkel auf, legt seine Stirn an die ihre und murmelt: »Eiskalt durchschaut.«

Er zieht sie wieder dicht an sich, seine Lippen finden die ihren in einem tiefen, berauschenden Kuss, der die Kälte der Nacht vollkommen verdrängt. Jede Faser ihres Körpers reagiert auf seine Nähe, sein Duft umhüllt sie wie eine zweite Haut.

Als sie sich langsam voneinander lösen, zückt Arvid sein Smartphone aus der Jeans und tippt mit einer Hand auf dem Display. »Ich suche uns auf die Schnelle ein vernünftiges Hotel mit Zimmerservice.«

Genau in diesem Moment vibriert Ryans Handy in der Jackentasche. Ein Blick auf den leuchtenden Bildschirm: Steve.

Sie wirft Arvid einen fragenden Blick zu. »Steve. Soll ich ihm kurz Entwarnung geben?«

Arvid schüttelt amüsiert den Kopf und steckt sein Telefon wieder ein. »Spar dir das Tippen. Als ob der alte Fuchs nicht längst wüsste, mit wem du durchgebrannt bist.«

Ryan grinst, tippt aber dennoch rasch eine kurze Entwarnung ins Smartphone, um Steves Nerven zu schonen. Währenddessen gibt Arvid die Adresse eines nahegelegenen Hotels ins Navi ein und blickt mit blitzenden Augen auf.

»Unser Unterschlupf für die Nacht steht«, verkündet er mit breitem Grinsen.

»Klingt nach einem verdammt guten Plan«, schmunzelt sie.

Arvid schließt seine Finger fest um die ihren und zieht sie mit sich. Hand in Hand schlendern sie durch die dämmrigen Straßen, das Hotel liegt nur wenige Querstraßen entfernt. Um diese späte Stunde ist das Viertel fast menschenleer; nur vereinzelt huschen späte Nachtschwärmer an ihnen vorbei. Ein kühler Frühlingswind weht Ryan eine dunkle Locke ins Gesicht, die Arvid ihr mit einer zärtlichen Geste hinters Ohr streicht.

»Ich verfluche mich immer noch dafür, dass ich nicht bei dir sein konnte, als dieser ganze Pressemüll über dich hereingebrochen ist«, murmelt er mit ernstem Blick.

Ryan drückt sanft seine Hand. »Ich habe mich ganz gut geschlagen.« Sie schenkt ihm ein zuversichtliches Lächeln. »Es war hart, keine Frage. Aber mir war von Anfang an klar, worauf ich mich einlasse.«

Arvid atmet schwer aus. »Trotzdem. Du hättest diese Welle nicht allein ausbaden müssen.«

»Ich war doch nicht allein. Malu, Sascha, Tasja und am Ende sogar David haben wie eine Festung hinter mir gestanden. Und Steve natürlich.«

Arvid schmunzelt schwach. »Steve. Der Kerl nimmt seinen Job manchmal fast ein bisschen zu ernst.«

Ryan lacht leise auf. »Definitiv. Er nennt mich konsequent Prinzessin.«

Arvid schüttelt amüsiert den Kopf. »Der Mann beweist eben Geschmack.«

Sie verlangsamen ihr Tempo, als wollten sie diesen seltenen, ungestörten Weg gemeinsam ausdehnen. Ryan schmiegt für ein paar Schritte die Wange an seine feste Schulter und saugt seine Nähe auf. »Ich habe dich so unendlich vermisst«, flüstert sie.

Arvid stoppt mitten auf dem Gehweg, dreht sie zu sich herum und bettet ihr Gesicht in beide Hände. »Und ich dich erst, Ryan. Mehr, als Worte je fassen könnten.«

Ihre Lippen verschmelzen in einem tiefen, ruhigen Kuss, ehe sie die Hände wieder ineinander verschränken und den letzten Block ansteuern.

Das warme Licht der Hotelfassade schimmert durch die Nacht, und unwillkürlich beschleunigen sich ihre Schritte. Die Luft zwischen ihnen knistert; das unausgesprochene Verlangen wächst mit jedem Zentimeter.

Arvid stößt die schwere Glastür auf und lässt ihr den Vortritt. Die Lobby empfängt sie mit gedämpftem Licht, weichen Teppichen und vollkommener Ruhe. Ryan hält für einen Herzschlag den Atem an, gefasst darauf, dass ein Hotelgast oder das Personal herumfährt und ihn erkennt. Doch nichts geschieht.

Arvid tritt lässig an den Tresen. Die Rezeptionistin blickt von ihrem Monitor auf und setzt ein professionelles Lächeln auf. »Guten Abend. Wie kann ich Ihnen helfen?«

»Ein Doppelzimmer für die Nacht, bitte«, erwidert Arvid mit ruhiger Stimme.

Die Frau tippt eine Abfrage ein. »Auf welchen Namen darf ich die Buchung vermerken?«

Arvid stützt die Unterarme auf das Holz und blickt sie mit todernster Miene an. »Bonnie und Clyde.«

Ryan prustet laut los, schlägt die Hand vor den Mund und versetzt ihm einen lachenden Stoß in die Seite.

Die Rezeptionistin zieht verdutzt eine Augenbraue hoch, doch im selben Moment tritt eine jüngere Kollegin aus dem Backoffice, wirft einen elektrisierten Blick auf den Frontmann und flüstert der Dame am Computer eilig etwas ins Ohr. Die erste Rezeptionistin mustert Arvid und Ryan von oben bis unten, ehe ein verständnisvolles, diskretes Lächeln über ihre Züge huscht.

»Ah«, nickt sie wissend. »Bonnie und Clyde. Ist so hinterlegt.«

Arvid grinst schelmisch, nimmt die Schlüsselkarte entgegen und legt die freie Hand an Ryans Taille. »Dann wird es Zeit, dass wir untertauchen, Bonnie.«

Ryan lacht leise und folgt ihm mit klopfendem Herzen durch das Foyer.

Kaum gleiten die schweren Fahrstuhltüren mit einem satten Zischen ins Schloss, fällt jede Zurückhaltung von ihm ab.

Arvids Augen verdunkeln sich zu flüssigem Bernstein. Mit einem einzigen, raumgreifenden Schritt überbrückt er die Distanz, packt ihre Hüften und presst sie mit einem dumpfen Stoß gegen die verspiegelte Wand des Lifts. Ehe sie den Mund öffnen kann, bricht sein Kuss über sie herein – hungrig, besitzergreifend und heiß wie eine Stichflamme.

Ryan schlingt die Arme um seinen Hals, ihre Finger krallen sich tief in das kühle Leder seiner Jacke, während eine Welle purer Lust ihren Körper durchflutet. Seine Hände fordern jeden Zentimeter ihrer Haut, tasten forsch unter den Saum ihres Shirts und brennen eine glühende Spur über ihren Rücken hinauf.

Ryan keucht atemlos in seinen Mund, als sein Kuss noch drängender wird.

»Verdammt, Ryan … ich bin fast verrückt geworden ohne dich«, raunt er mit heiserer Dringlichkeit an ihren zitternden Lippen, ehe er ihren Mund erneut mit ungebändigter Wucht einfordert.

Ryan schließt die Augen, ganz versunken in den Rhythmus seiner Reaktionen, in jedes heisere Keuchen, das ihr die pure Hingabe des Augenblicks verrät. Arvids Finger verkrallen sich in den Laken, während seine freie Hand sanft, fast beschwörend durch ihr langes Haar streicht. Seine Muskeln spannen sich unter der glühenden Welle der Erregung an; die Wochen der Trennung, der mediale Lärm und die Rastlosigkeit verbrennen restlos in der Hitze dieses Raumes.

Schließlich hält er es nicht mehr aus. Mit rauer Dringlichkeit zieht er sie an den Schultern nach oben zu sich heran.

Ryan lässt sich führen, bis sie rittlings auf ihm sitzt. Ihre Blicke verhaken sich ineinander – dunkel, funkelnd, geladen mit einer Vertrautheit, die keiner Worte bedarf. Er hebt die Hände an ihre Wangen, zieht ihr Gesicht sanft zu sich hinab und fängt ihre Lippen in einem tiefen, fordernden Kuss ein.

Als er sie an den Hüften fasst und die letzte Distanz zwischen ihnen auflöst, entweicht ihnen beiden ein stockendes Seufzen.

Die Welt jenseits der Wände versinkt vollkommen. Es gibt nur noch ihren gemeinsamen Herzschlag, den schweren Atem und die unbändige Kraft, mit der sie einander festhalten. Arvids Hände zeichnen die Kurven ihres Körpers nach, als wolle er jeden Zentimeter ihrer Haut neu lernen, während Ryan sich vollkommen in der Wucht dieses Moments verliert. Ihre Bewegungen finden mühelos zueinander – intensiv, gierig und doch getragen von einer tiefen, unerschütterlichen Zärtlichkeit.

Der Rhythmus zieht an, getrieben von dem drängenden Verlangen, die verlorene Zeit aufzuholen. Jeder Blickkontakt entfacht neues Feuer, bis sich die Spannung unaufhaltsam zuspitzt und in einer überwältigenden Welle über sie hereinbricht. Ein erstickter Laut entfährt Arvids Kehle, während Ryan sich fest an seine Schultern klammert und das Beben durch ihren ganzen Körper fährt.

Erschöpft und vollkommen gelöst sinkt Ryan auf seine schweißnasse Brust.

Arvid schlingt sofort beide Arme fest um ihren zierlichen Körper, presst einen sanften Kuss auf ihren Scheitel und atmet ihren vertrauten Duft ein. Sein Herz hämmert noch immer wild gegen ihre Wange, verlangsamt sich jedoch allmählich zu einem gleichmäßigen Schlag.

Die Stille des Zimmers hüllt sie ein – ein vollkommener, unantastbarer Schutzraum. Kein Blitzlicht, kein Tour-Chaos, keine Distanz. Nur sie beide, geborgen in den Armen des anderen.

Die Stille im Zimmer breitet sich wie eine schützende Decke über ihnen aus. Das sanfte Licht der Nachttischlampe wirft weiche Schatten an die Wände, während das leise Rauschen der fernen Stadt draußen vollends verblasst.

Arvid lässt sich langsam zur Seite gleiten, zieht Ryan jedoch mit einer selbstverständlichen Bewegung eng an sich. Sie bettet ihren Kopf auf seine Schulter, eine Hand flach auf seiner warmen Brust, wo sein Herzschlag allmählich wieder in einen ruhigen Takt findet. Ihre Beine bleiben ineinander verschlungen, die nackte Haut glüht noch von der Intensität der vergangenen Stunden.

Mit den Fingerspitzen fährt er behutsam die Konturen ihres Rückens nach, zeichnet jede Linie nach, als wolle er die Erinnerung an diese Berührung für immer in seinen Händen bewahren.

»Ich will dich nie wieder so lange hergeben«, murmelt er leise in ihr Haar, seine Stimme tief und vollkommen ehrlich.

Ryan schließt die Augen und atmet seinen vertrauten Duft ein. »Musst du auch nicht. Nicht mehr so.«

Sie spürt, wie die Anspannung der letzten Wochen endgültig von ihr abfällt. Die Kameras, die reißerischen Schlagzeilen, die Gehässigkeiten der Fremden – all das verliert hier drinnen jede Macht. Zwischen ihnen gibt es keine Mauern mehr, keine Zweifel, kein Versteckspiel.

Arvid hebt mit dem Zeigefinger sanft ihr Kinn an, sucht ihre Augen und drückt einen letzten, zärtlichen Kuss auf ihre Stirn.

Hier, in den Armen des anderen, sind sie endlich angekommen.