Kapitel 10 - Eine andere hatte ich nicht
Der Druck der Tour fordert seinen Tribut, und nach einem heftigen Streit mit Finjan sucht Arvid ausgerechnet bei Ryan einen Moment der Ruhe. Ein spontaner Anruf wird schnell zu mehr als belanglosem Geplauder - und plötzlich haben beide die Nummer des anderen. Während Ryan ihr neues Geheimnis vor ihren neugierigen Freunden hütet, verschweigt auch Arvid weiterhin einen entscheidenden Teil seines Lebens. Doch mit jedem Gespräch wird es schwieriger, Abstand zu halten.
Es ist viel zu früh, als Arvid sich mit der Band in einem karg eingerichteten Raum zum Frühstück niederlässt.
Die Luft riecht nach starkem Kaffee, Rührei und Toast, doch Hunger hat er keinen. Er rührt lustlos im Müsli und nippt an der schwarzen Brühe, während um ihn herum das gewohnte Chaos herrscht.
Der Manager am Kopfende des Tisches tippt auf seinem Tablet herum und hebt die Stimme. »Also, Leute …«
Sein Satz geht im Lärm unter. Keine Reaktion. Genervt knallt er die flache Hand auf die Tischplatte. »RUHE!«
Die Gespräche verstummen schlagartig. Fünf Paar Augen richten sich auf ihn.
Er schiebt die Brille hoch. »Heute steht straffes Programm an, also passt auf: Erstes Interview um zehn mit der Local Times, um elf das nächste für das RockZone Magazin. Danach Fototermin – wascht euch also vorher die Fratze, damit ihr nicht ausseht wie verkatertes Elend.«
Constantin schnaubt belustigt, doch der Manager übergeht ihn eiskalt.
»Um vier Soundcheck in der Halle, direkt gefolgt vom Meet & Greet mit den zwei Mädels aus der Verlosung.«
Arvid verdreht stöhnend die Augen. Perfekt. Zwei überdrehte Fans, die kreischen und nicht wissen, wohin mit ihren Gefühlen.
»Und bevor jemand fragt: Ja, ihr müsst nett sein.« Der Manager fixiert Arvid dabei scharf.
Arvid hebt abwehrend eine Braue, spart sich aber jeden Kommentar.
»Danach Pause bis sieben, dann finale Bühnenbesprechung. Showtime ist pünktlich um 21:30 Uhr.« Er wirft einen eindringlichen Blick in die Runde. »Das heißt: Keine Eskapaden, kein heimliches Verduften. Ich will niemanden aus irgendwelchen Kneipen fischen müssen.«
Seine Augen bleiben einen Moment an Arvid hängen, der starr in seinen Becher blickt.
Es wird ein verdammt langer Tag. Wie immer. Und Arvid ist jetzt schon bedient.
Der Manager lehnt sich vor, seine Finger trommeln langsam auf der Tischplatte. Sein Blick fixiert Arvid – scharf, durchdringend.
»Und du, Arvid …« Seine Stimme ist leise, doch genau dieser Ton verheißt nichts Gutes.
Arvid hebt träge den Kopf und begegnet dem Blick mit der gewohnten Mischung aus Gleichgültigkeit und genervter Arroganz.
»Ich will heute keinen einzigen deiner verdammten Wutausbrüche sehen«, fährt der Manager fort. »Kein Augenrollen, kein Abwinken, keine schnippischen Kommentare. Erst recht nicht beim Meet & Greet. Ich kenne deine Meinung zu dem Krams, aber genau diese Fans sind der Grund, warum du hier sitzt und nicht vor zehn Leuten in einer versifften Bude spielst.«
Arvid hebt abwehrend die Hände. »Ich weiß, ich weiß …«
»Nein, verdammt noch mal, du weißt gar nichts!« Der Manager knallt die flache Hand auf die Tischplatte, dass die Tassen klirren. »Du ziehst jedes Mal dieselbe Scheiße ab. Desinteresse, Arroganz, als wäre das alles unter deiner Würde. Glaubst du ernsthaft, die Leute merken das nicht? Glaubst du, jemand hat Bock darauf, von seinem Idol wie Dreck behandelt zu werden?!«
Arvids Kiefer mahlt spürbar, doch er hält den Mund.
Der Manager beugt sich noch ein Stück weiter vor. »Heute reißt du dich zusammen. Du benimmst dich. Du bist nett, wechselst ein paar normale Sätze und schiebst deine verdammte Star-Attitüde für zwei Stunden an die Seite.«
Totenstille.
Arvid starrt ihn schweigend an, die Muskeln im Gesicht aufs Äußerste angespannt.
Sein Magen zieht sich schmerzhaft zusammen, doch Arvid überspielt es, verschränkt die Arme vor der Brust und fläzt sich in den Stuhl. Er kennt die Regeln. Er weiß genau, was man von ihm verlangt.
Und verdammt … er hasst es.
Finjan beobachtet ihn von der Seite. Er kennt diesen Blick nur zu gut – die schmalen Lippen, das gefährliche Funkeln in den dunklen Augen. Arvid steht kurz vor der Explosion.
Bevor die Sicherungen durchbrennen, schaltet Finjan sich ein und hebt beschwichtigend die Hände. »Wir bräuchten einfach alle mal eine Pause«, wirft er ruhig, aber bestimmt ein. »Wirklich mal zwei Wochen am Stück. Einfach nur Zeit für uns.«
Der Manager reißt die Augen auf, als hätte Finjan den Verstand verloren. Er schnaubt verächtlich und knallt erneut die Hand auf den Tisch.
»Eine Pause?!«, zischt er und nimmt Finjan ins Visier. »Wisst ihr überhaupt, in was für einem Geschäft wir hier stecken? Hier gibt es keine Pausen!«
Er beugt sich weit über die Platte, der Blick eiskalt. »Ihr spielt nicht für euch, ihr spielt für die Fans! Ihr lebt von denen – und wenn ihr nicht liefert, suchen die sich im Handumdrehen die nächste Band.«
Sein Blick wandert bedrohlich durch die Runde. »Ihr steht an der verdammten Spitze. Wisst ihr, was das bedeutet? Dass ihr schuften müsst, um da zu bleiben! Das ist kein Hobby, das ist ein Business. Wer glaubt, einfach mal zwei Wochen die Eier schaukeln zu können, hat das Spiel nicht kapiert.«
Er fixiert Finjan, wartet auf Widerworte. Doch Finjan schweigt. Unter der Tischkante ballt er die Fäuste, der Kiefer krampfhaft angespannt.
Der Manager lehnt sich zurück und setzt zynisch nach: »Sobald es um die Gagen geht, höre ich schließlich auch keinen von euch jammern, es sei zu viel.« Er schüttelt den Kopf und nimmt einen Schluck Kaffee. »Also macht einfach euren verdammten Job.«
Damit steht er auf, rafft seine Unterlagen zusammen und lässt die Tür hinter sich ins Schloss knallen.
Kollektives Ausatmen im Raum.
Arvid verdreht genervt die Augen und fährt sich durch die Haare, ehe er Finjan scharf anfährt: »Musstest du dich unbedingt einmischen? Du weißt genau, wie er anspringt. Ich habe keinen Bock auf diesen ständigen Scheiß stress!«
Finjan funkelt ihn wütend an, der Muskel an seiner Wange zuckt. »Meine Fresse, hattest du gestern 'ne miese Nummer im Bett oder woher kommt deine beschissene Pisslaune?!«
Totenstille.
Arvids Hände ballen sich zu Fäusten.
Ein Stich fährt ihm durch die Magengegend, als unwillkürlich Bilder von Ryan vor seinem inneren Auge auftauchen. Ihre blauen Augen. Ihr unverstelltes Lächeln.
Eine miese Nummer?
Nein. Dafür ist sie ihm verdammt noch mal zu schade.
Noch bevor jemand dazwischengehen kann, ehe sein Verstand die Oberhand gewinnt, schnellt seine Faust nach vorn.
Der Schlag trifft Finjan mit voller Wucht an der Wange. Er taumelt mit einem lauten Fluch zur Seite.
Stühle krachen über den Boden, geschockte Rufe durcheinander.
Arvid steht bereits kerzengerade, die Brust hebt und senkt sich stoßweise, die Knöchel weiß angespannte Fäuste. Sein Atem geht schwer.
Totenstille im Raum.
Nur Finjan richtet sich langsam auf, leckt sich über die aufgeplatzte Lippe und schmeckt Metall. Er fixiert Arvid mit einem undurchdringlichen Blick.
Keiner von beiden rührt sich.
Arvid reißt seine Jacke an sich. Ohne ein einziges Wort wirbelt er herum und lässt die Tür hinter sich mit einem dröhnenden Knall ins Schloss krachen.
Finjan blickt ihm kopfschüttelnd nach und reibt sich die brennende Wange.
Niemand sagt ein Wort. Die Luft im Raum steht – geladen, eisig, erdrückend.
Constantin ist der Nächste, der aufsteht. Mit einem verhaltenen Fluch schüttelt er den Kopf und geht ab. Seine Schritte hallen schwer über den Flur.
Zurück bleiben Damian, Jaron und Finjan, die sich ratlos ansehen. Keiner von ihnen begreift, was zur Hölle gerade zwischen den beiden vorgefallen ist. Doch eines ist unumstößlich: Sie müssen das verdammt schnell aus der Welt schaffen. Denn egal wie hart die Fäuste fliegen – sie sind beste Freunde.
Oder waren es zumindest einmal.
Arvid lässt das Hotelgelände mit langen, zügigen Schritten hinter sich. Er braucht Luft. Abstand. Halt.
Seine Gedanken überschlagen sich, während er ziellos durch die Straßen marschiert, bis er schließlich einen kleinen Park erreicht.
Er verlangsamt das Tempo, doch die innere Unruhe weicht nicht. Die Erkenntnis tröpfelt wie Gift in sein Bewusstsein: Ich habe eben meinem besten Freund eine reingezimmert.
Ihm wird schlecht. Mit einem schweren Ausatmen lässt er sich auf eine schattige Parkbank fallen.
Seine Finger tasten über die geröteten, geschwollenen Knöchel der rechten Hand. Sein Blick starrt ins Leere – auf das leise Wiegen der Äste im Wind –, ohne etwas davon wahrzunehmen. Er sieht nur noch den Bruchteil einer Sekunde, in dem seine Faust Finjans Gesicht traf.
Was stimmt verdammt noch mal nicht mit mir?
Er fischt sein Smartphone aus der Tasche und steuert auf dem Display die Website des September an. Sein Blick bleibt an der Festnetznummer unten auf der Seite hängen.
Scheiß drauf.
Er tippt auf Wählen und hält sich das Smartphone ans Ohr.
Es klingelt. Einmal. Zweimal. Dreimal—
»Hier ist das September, Malu am Apparat«, ertönt eine freundliche Stimme.
Arvid schweigt kurz. Er hätte sich vielleicht vorher überlegen sollen, was er eigentlich sagen will.
»Hallo«, meldet er sich schließlich mit belegter, tiefer Stimme.
»Hallo. Was kann ich für dich tun?«
»Wäre es möglich, mit Ryan zu sprechen?«, rückt er direkt heraus.
Stille am anderen Ende. Dann ein gedämpftes Rauschen – Malu hält die Sprechmuschel zu und wechselt ein paar Worte mit jemandem.
Arvid wartet, der Puls schlägt ihm bis zum Hals.
Dann meldet sich die vertraute Stimme: »Ryan hier. Was kann ich für dich tun?«
Ein schiefes Lächeln schleicht sich auf seine Lippen. »Hey. Hier ist Arvid.«
Wieder Stille. Dann ein leises, überraschtes Einatmen. »Arvid? Das ist … unerwartet.«
Er hört das Schmunzeln in ihrer Stimme – und im selben Augenblick verfliegt die Wut über den Streit mit Finjan. Einfach so.
Ryan verdreht die Augen über sich selbst, doch ihr Herz schlägt unweigerlich schneller. Verdammt.
»Was machst du gerade?«, fragt Arvid lässig.
»Arbeiten«, lacht sie. »Du hast immerhin die Nummer vom Pub gewählt.«
»Eine andere hatte ich eben nicht.« Er schmunzelt. Aber das ändere ich jetzt. »Hast du mal was zum Schreiben?«
»Ja, Moment.« Sie zieht den Stift aus der Bauchtasche und blättert ihren Kellnerblock auf.
»Dann diktiere ich dir jetzt meine Privatnummer.«
Ryan stutzt. »Privatnummer?«
Arvid lacht leise. »Klang einfach wichtiger.«
Er sagt ihr die Zahlenreihe an. Ryan schreibt mit und kann ein breites Grinsen nicht verhindern. Sie liest die Nummer noch einmal vor, um sicherzugehen.
»Exakt«, bestätigt Arvid und nickt automatisch.
Für ein paar Sekunden herrscht diese seltsam vertraute Stille zwischen ihnen. Dann beginnen sie zu erzählen – über Belanglosigkeiten, die plötzlich Bedeutung bekommen. Ryan berichtet von einem Gast, der heute früh fast seinen Cappuccino über Davids Outfit geleert hätte, und Arvid lacht schmutzig auf. Er rächt sich mit einer Lobeshymne auf den ungenießbaren Hotelkaffee, woraufhin Ryan ihn prompt aufzieht.
»Tja, nicht jeder genießt deinen Pub-Luxus«, kontert Arvid grinsend.
Ryan lacht, wird dann aber kurz ruhig. »Wo bist du eigentlich gerade?«
Arvid zögert. Er könnte lügen. Eine Ausrede erfinden. Doch nach all dem Frust des Morgens fühlt sich ein ehrlicher Moment mit ihr zu gut an.
Doch dann entscheidet er sich für die Wahrheit – zumindest für ein Stück davon.
»In einer anderen Stadt«, sagt er.
Ryan runzelt die Stirn. »Arbeit oder Vergnügen?«
»Irgendwas dazwischen«, antwortet er ausweichend.
Ryan bemerkt das Zögern, bohrt aber nicht weiter nach. Stattdessen schmunzelt sie. »Klingt geheimnisvoll.«
»Bin ich auch«, grinst Arvid.
Ryan verdreht die Augen, doch das Lächeln bleibt. Sie ahnt nicht, wie viel er ihr in diesem Moment verschweigt. Und Arvid hat keine Ahnung, wie lange er dieses Kartenhaus noch aufrechterhalten kann.
Ryan spürt die neugierigen Blicke der anderen, noch bevor sie den Kopf hebt.
David, Malu und Sascha stehen ein paar Meter entfernt und beobachten das Geschehen. Nicht einmal ansatzweise unauffällig.
Sie haben Ryan selten so lächeln sehen. Es ist nicht ihr normales Kellner-Lächeln, sondern diese ehrliche, weiche Wärme, die ihr gesamtes Gesicht erhellt.
David seufzt theatralisch und beugt sich zu Malu. »Die ist über beide Ohren verliebt und behält es für sich«, raunt er mit beleidigtem Unterton.
Malu schmunzelt. »Vermutlich. Aber wenn wir fragen, streitet sie alles ab.«
Sascha, der die Szene schmunzelnd verfolgt, klinkt sich trocken ein: »Ich würde es bei euch beiden auch nicht zugeben.« Er grinst und geht ab in die Küche.
David reißt entgeistert die Augen auf. »Was soll das denn heißen?! Dass ich nervig bin?!«
Sascha gibt ihm nur einen vielsagenden Blick mit auf den Weg.
David bleibt mit offenem Mund zurück und fuchtelt vor Malu mit den Armen. »Hast du das gehört?!«
Malu klopft ihm lachend auf die Schulter. »Er hat ja nicht ganz unrecht, David.«
»Un-fass-bar!«, schnaubt er entsetzt, doch sein Blick schnellt sofort zurück zu Ryan.
Sie nimmt die Zeit um sich herum gar nicht mehr wahr. Ihr entspannter Ausdruck ist den Dreien ein absolutes Rätsel.
Am anderen Ende der Leitung seufzt Arvid leise. »Ich muss verabschieden. Die Pflicht ruft.«
Ryan nickt stumm. »Ich mich auch. Schönen Tag dir noch, Arvid. Bis bald.«
»Dir auch. Bis bald.«
Ryan legt auf, verharrt einen Sekundenbruchteil und bringt den Hörer zurück zur Station. Doch ehe sie weiterarbeitet, zückt sie ihr Smartphone, speichert die frische Nummer ab und tippt rasch ein:
Damit du meine Nummer auch hast!
Ein feines Lächeln huscht über ihre Lippen, als sie auf Senden drückt. Er wird sich melden. Ganz sicher.
Im nächsten Moment bauen sich Malu und David lauernd vor ihr auf.
»Was?«, lacht Ryan abwehrend.
David stemmt die Hände in die Hüften. »Wir wollen alles wissen. Und zwar lückenlos!«
Ryan erkennt, dass Flucht zwecklos ist. Gegen dieses Duo hat sie keine Chance. Sie seufzt theatralisch und stützt sich an der Bar ab. »Na schön. Ich habe ihn zufällig in der Stadt getroffen. Ich war am Handy und bin voll in ihn reingerauscht.«
David japst auf. »Oh mein Gott, wie im Klischee-Groschenroman!«
Ryan ignoriert ihn spitz. »Er war erst ziemlich arrogant. Hat sich einfach in meine Pause gedrängt.«
»Und du hast ihn nicht direkt abserviert?«, hakt Malu erstaunt nach.
»Hab’s versucht. Er ist mir einfach gefolgt – und dann haben wir geredet.«
»Und dann?«, bohrt David mit leuchtenden Augen nach.
Ryan zögert einen Herzschlag.
Sie könnte ihnen natürlich die volle Geschichte auftischen: Dass sie ihn mitten in der Nacht mit in ihre Wohnung genommen hat. Dass sie stundenlang gequatscht haben. Dass sie sich noch nie so mühelos und schnell auf einer Welle mit einem Fremden gefunden hat.
Aber sie kennt ihre Pappenheimer. Die beiden würden komplett durchdrehen.
Also entscheidet sie sich für die entschärfte FSK-6-Version.
»Wir haben uns einfach gut verstanden. Später hat er eben angerufen, das war’s schon.«
David zieht die Brauen misstrauisch zusammen. »Mehr nicht?«
»Mehr nicht«, bleibt Ryan eisern.
Malu verengt die Augen zu schmalen Schlitzen. »Warum habe ich das dringende Gefühl, dass du die Hälfte unterschlägst?«
Ryan schnaubt amüsiert. »Weil du mich leider zu gut kennst.«
David klatscht begeistert in die Hände. »Ha! Wusste ich es doch!«
Ryan lacht und hebt abwehrend die Hände. »Leute, entspannt euch. Es gibt wirklich kein Drama zu erzählen. Wir haben Kaffee getrunken, geredet und fertig.«
Seinen Namen behält sie eisern für sich. Denn sollte David ihn kennen – und die Chance steht bei Davids Radar verdammt hoch –, würde er keine Ruhe geben, bis er Arvids komplettes Leben durchleuchtet hat.
Und irgendwie … will sie diesen Arvid noch ein kleines bisschen als ihr ganz persönliches Geheimnis beschützen.