Kapitel 21 - Du existierst ja wirklich!
Nach der unangenehmen Begegnung mit den Paparazzi bleibt Ryan keine andere Wahl: Ihre Freunde im September müssen endlich erfahren, wer der geheimnisvolle Mann an ihrer Seite ist. Die Nachricht, dass sie ausgerechnet mit dem Frontmann von Metal Earth zusammen ist, schlägt erwartungsgemäß ein wie eine Bombe – besonders bei David. Doch erzählen ist eine Sache. Als Arvid wenig später tatsächlich durch die Tür des September tritt, nimmt das Chaos endgültig seinen Lauf.
Sie schlagen direkt den Weg zum September ein. Ryan kann den Zwischenfall mit den Paparazzi nicht abschütteln. Die Sorge, schon morgen auf den Titelseiten diverser Klatschblätter zu landen, sitzt tief in ihren Knochen. Vor ihrem inneren Auge sieht sie die Schnappschüsse bereits über die Redaktionstische wandern.
Arvid entgeht ihre Unruhe natürlich nicht. Er spürt die Anspannung in ihren Fingern, die Art, wie sie sich an ihn klammert, und wie schwer ihre Schritte wirken. Es trifft ihn mitten in die Magengrube – er würde ihr diese Schattenseiten seines Alltags allzu gerne ersparen. Doch das liegt nicht in seiner Macht.
Er zieht sie ein Stück näher an sich und haucht ihr einen sachten Kuss auf die Stirn. »Bist du wirklich bereit, deinen Leuten die Wahrheit zu sagen?«
Ryan blickt zu ihm auf, ihre Augen verraten das Gedankenkarussell in ihrem Kopf. Dann lehnt sie die Wange an seine Schulter und atmet schwer aus. »Ich hätte es lieber noch ein Weilchen für mich behalten«, gibt sie ehrlich zu. »Aber ehe sie es aus irgendeiner Schundpresse aufgeschnappt bekommen, rede ich lieber selbst mit ihnen. Vor allem David würde mir das sonst bis an mein Lebensende vorhalten.«
Arvid schmunzelt schwach. »Das kann ich mir lebhaft vorstellen.«
Ryan zieht eine Braue hoch. »Glaub mir, du hast nicht den leisesten Schimmer.«
Er schüttelt grinsend den Kopf. »Soll ich erst draußen warten, damit du sie schonend vorwarnen kannst?«
Ryan muss leise lachen. Vor ihrem inneren Auge läuft die Szene bereits ab: Davids dramatischer Aufschrei, gefolgt von einem schonungslosen Kreuzverhör. Sie blickt in Arvids leicht besorgtes Gesicht und stellt sich vor, wie er versucht, mit Davids geballter Theatralik umzugehen.
»Ja, das ist vermutlich die deutlich sicherere Variante«, stimmt sie schmunzelnd zu.
Arvid legt theatralisch eine Hand auf die Brust und sinkt leicht in die Knie. »Puh. Noch mal mit dem Schrecken davongekommen.«
Ryan stößt ihn lachend in die Rippen, während die vertraute Fassade des Pubs in Sichtweite rückt.
Wenige Meter vor dem Eingang zieht sie ihn in eine kleine, geschützte Nische zwischen zwei Hauswänden. Arvid folgt ihr widerstandslos, seine braunen Augen funkeln schelmisch.
»Aha, wir stehen also auf verruchte Abenteuer in dunklen Gassen?«, neckt er sie mit einem breiten Grinsen.
Ryan verdreht gespielt genervt die Augen. »Ja, aber definitiv nicht jetzt«, kontert sie trocken, greift nach dem Kragen seiner Lederjacke und zieht ihn mit sanftem Druck zu sich hinab, bis ihr Atem seine Lippen streift. »Jetzt will ich einfach nur einen Kuss.«
Ehe Arvid etwas erwidern kann, fängt sie seinen Mund ein.
Er zögert keine Millisekunde, schlingt die Arme fest um ihre Hüfte und zieht sie an sich. Der Kuss ist kurz, aber geladen mit purer Leidenschaft und diesem tiefen, unausgesprochenen Halt, den sie gerade beide brauchen.
Als sie sich langsam voneinander lösen, ruht sein Blick intensiv auf ihren Augen.
»Möchtest du hier warten?«, fragt sie mit leiser Stimme.
Arvid schüttelt den Kopf. »Ich gehe lieber ein paar Schritte und vertrete mir die Beine. Schreib mir einfach kurz, sobald die Herrschaften bereit für meine Audienz sind.«
Ryan prustet leise los. »Oh bitte, fang jetzt bloß nicht an, den arroganten Superstar raushängen zu lassen.«
Arvid zwinkert ihr zu. »Das ist reine Imagepflege. Ich feile noch an der perfekten Pose.«
Ryan rollt amüsiert mit den Augen, legt eine Hand an seinen Nacken und drückt ihm einen letzten, schnellen Kuss auf den Mund. Dann reißt sie sich los und steuert mit federnden Schritten auf die Eingangstür des Pubs zu, während Arvid mit einem weichen Lächeln auf den Lippen zurückbleibt und ihr nachsieht.
Ryan atmet tief durch, als sie den Eingang des September erreicht. Sie dreht sich noch einmal kurz um und sieht Arvid, der ein paar Meter weiter leise mit seinem Bodyguard spricht. Ihre Finger umklammern die Messingklinke, sie holt noch einmal tief Luft und drückt die schwere Holztür auf.
Drinnen herrscht die typische Nachmittagsruhe. Nur an einem Ecktisch sitzen zwei Gäste bei gedämpften Stimmen. Ryan lässt den Blick durch den Gastraum schweifen und entdeckt Malu hinter dem Tresen.
Malu zieht sofort die Augenbrauen hoch, als sie Ryan erblickt. »Was machst du denn schon wieder hier?«, fragt sie verwundert und kommt herübergeschlendert.
Ryan verzieht das Gesicht. »Wir wurden eben von Paparazzi abgefangen.«
Malu weitet erschrocken die Augen. »Oh, verdammt«, murmelt sie und stützt sich mit beiden Händen auf der Theke ab. »Das heißt, es kursieren bald Fotos von euch?«
Ryan nickt grimmig. »Ziemlich sicher. Und genau deshalb bin ich hier. Ich will nicht, dass die Truppe es aus irgendeinem Schundblatt erfährt – allen voran David. Der würde mir das bis an mein Lebensende nachtragen.«
Malu muss trotz des Ernstes schmunzeln. »Da hast du allerdings recht. Der dreht ja jetzt schon am Rad, bloß weil du dir spontan frei genommen hast.«
»Wo steckt er?«, hakt Ryan nach.
»Draußen im Hof. Sascha ist auch bei ihm, die beiden räumen da hinten auf. Tasja steht in der Küche.«
Ryan nickt entschlossen. »Gut, der Hof ist perfekt. Du weißt ja Bescheid, also nehme ich mir jetzt die anderen vor.«
Malu klopft ihr aufmunternd auf die Schulter. »Viel Glück bei der Raubtierfütterung.«
Auf dem Weg nach hinten winkt Ryan Tasja aus der Küche herbei, die neugierig ihre Schürze abstreift und ihr folgt. Draußen schaufeln David und Sascha gerade frischen Sand auf eine Schubkarre.
David schaut auf und zieht auf der Stelle eine beleidigte Schnute, als er Ryan erblickt. »Dass du dich überhaupt noch hertraust«, mault er mit verschränkten Armen.
Tasja schnaubt trocken. »David, gib Ruhe. Sie steht doch leibhaftig vor dir.«
Sascha stützt sich auf seinen Schaufelstiel und grinst breit. »Na? Doch Sehnsucht nach ehrlicher Arbeit bekommen?«
Ryan schmunzelt. »Immer doch.« Dann funkelt sie David amüsiert an: »Beim nächsten Mal reiche ich meinen Urlaubsantrag selbstverständlich mit dreifachem Durchschlag direkt bei dir ein.«
David reckt demonstrativ das Kinn in die Luft und starrt an ihr vorbei. Ryan lässt sich nicht beirren, tritt einen Schritt vor und holt tief Luft.
»Ich muss euch allen etwas sagen.«
Schlagartig herrscht Stille. Selbst David vergisst seine beleidigte Pose und starrt sie mit spitzen Ohren an.
»In der letzten Woche hat sich privat ziemlich viel bei mir getan«, beginnt sie mit einem leisen Lächeln. »Eigentlich hätte ich das gern noch eine Weile für mich behalten, weil alles noch verdammt frisch ist und niemand wissen kann, wohin die Reise geht.«
Davids Blick bohrt sich ungeduldig in ihren, als wolle er sie anschreien, endlich zum Punkt zu kommen.
Ryan schmunzelt, atmet kurz aus und lässt die Bombe platzen: »Ich mache es kurz: Ich bin mit Arvid von Metal Earth zusammen.«
Totenstille legt sich über den Innenhof. Niemand rührt sich.
Dann entgleiten Davids Gesichtszüge vollkommen. Die Schaufel rutscht aus seinen Händen und knallt scheppernd auf den Pflasterstein. Der Sand rieselt von der Schubkarre, doch David bemerkt es nicht einmal. Mit aufgerissenen Augen und herabgeklappter Kinnlade starrt er sie an, als hätte sie ihm soeben auf Altgriechisch eröffnet, dass Außerirdische gelandet sind.
»WAS?!«, gellt seine Stimme durch den gesamten Hof. »Mit … mit WEM?!«
Ryan hebt gelassen eine Braue. »Arvid.«
David blinzelt hektisch, hebt beide Hände und fuchtelt wild in der Luft herum. »Von … Metal Earth?!«
»Ja.«
»DIE Metal Earth?!«, überschlägt sich seine Stimme in schwindelerregende Höhen. »Die verdammte Stadien füllen?! Die Band mit den genialen Riffs, diesem muskelbepackten Monster an den Drums und dem absolut unverschämt heißesten Frontmann auf diesem Planeten?! Die Truppe, von der ich dir seit gefühlten drei Jahren vorschwärme und du immer nur genervt abgewunken hast?!«
Ryan schmunzelt breit. »Ganz genau die.«
David greift sich an die Brust und taumelt rückwärts. »Ich … ich kollabiere … ich brauche Sauerstoff und eine Sitzgelegenheit!« Er lässt sich dramatisch auf einen umgedrehten Mörtelkübel fallen und starrt sie mit heiligem Entsetzen an. »Wie?! Wo?! Wann?! Warum weiß ich nichts davon?!«
Sascha schüttelt schmunzelnd den Kopf. »Ich hab’s dir doch gesagt: David dreht komplett durch.«
Tasja stemmt amüsiert die Hände in die Hüften. »Jetzt lass mal hören, Ryan. Wie um alles in der Welt ist das denn passiert?«
Ryan setzt sich auf den Rand der Schubkarre, wirft einen Seitenblick auf David, der noch immer hyperventiliert, und beginnt zu erzählen. Sie berichtet vom Zusammenstoß auf der Straße, von Arvids beharrlichen Versuchen, sie auf einen Kaffee einzuladen, und davon, dass sie ihn anfangs schlicht für einen gewöhnlichen, etwas aufdringlichen Typen hielt.
David lauscht mit offenem Mund. Malu, die inzwischen dazugestoßen ist, nickt wissend vor sich hin.
»Und du hattest wirklich die ganze Zeit keinen Schimmer, wer er ist?«, hakt Sascha ungläubig nach.
»Nicht den leisesten«, zuckt Ryan mit den Schultern. »Ich höre nun mal keinen Metal.«
David vergräbt das Gesicht stöhnend in den Händen. »Das ist ein Sakrileg. Ein absolutes Sakrileg!«
»Lass sie weitererzählen, David!«, mahnt Tasja lachend.
Ryan berichtet von den nächtlichen Gesprächen, dem Treffen nach ihrer Schicht, den stundenlangen Telefonaten während seiner Tour und schließlich von dem Moment, als er ihr seine Identität beichten musste. »Ich hielt ihn logischerweise zuerst für einen erstklassigen Spinner. Aber tja … er hat es bewiesen. Und den Rest könnt ihr euch denken.«
David springt wie von der Tarantel gestochen auf. »Das ist der absolute Wahnsinn! Du angelst dir mir nichts, dir nichts den König des Rock-Olymp – und wir müssen das aus deinem Mund erfahren, statt in den Schlagzeilen?!«
»Genau deshalb bin ich hier«, entgegnet Ryan trocken.
Tasja lächelt sanft. »Also seid ihr jetzt wirklich fest zusammen?«
Ryan nickt, ein ehrliches, weiches Leuchten in den Augen. »Ja. Und ich wollte, dass ihr es wisst, bevor irgendein Boulevardblatt euch damit überrumpelt.«
Die Truppe wechselt Blicke, ehe Sascha mit breitem Grinsen den Kopf schüttelt. »Na schön. Dann hol den Kerl mal rein. Wir wollen schließlich sehen, ob er unseren Segen verdient.«
Ryan lacht leise. Sie zückt ihr Smartphone, wählt Arvids Nummer und hat ihn nach dem ersten Freizeichen am Ohr.
»Hey«, ertönt seine tiefe Stimme.
»Hey du«, schmunzelt Ryan. »Die Luft ist rein. Ich lebe noch, niemand hat mich gesteinigt und gefressen wirst du auch nicht.«
Arvid lacht heiser auf. »Ein Glück. Ich hatte mich mental schon auf eine wilde Flucht durch die Hinterhöfe eingestellt.«
»Lass dir ruhig ein paar Minuten Zeit – ich muss hier drinnen erst noch Davids Kreislauf stabilisieren.«
»Der Ärmste zweifelt immer noch?«
»Er wartet felsenfest darauf, dass ich ihn verarsche und du niemals auftauchst.«
»Na dann«, raunt Arvid amüsiert. »Wollen wir ihn mal nicht länger zappeln lassen.«
Ryan legt auf und wendet sich an die Runde. »Er ist auf dem Weg.«
David verschränkt trotzig die Arme. »Das glaube ich erst, wenn er leibhaftig durch diese Schwingtür stolziert!«
»Du bist echt ein Fall für sich«, kichert Malu.
»Ich bin ein vorsichtiger Mann!«, verteidigt David sich stur, während sie alle nach drinnen wechseln.
Sascha serviert Kaffee, Tassen und Zucker an einen der großen Holztische. Ryan, Tasja und Malu setzen sich zusammen, plaudern über die letzten Tage und trinken ihren Kaffee. David hingegen hat keine Ruhe. Er hockt wie auf Kohlen auf einem Barhocker, starrt unablässig auf den Eingang und fixiert jedes Zucken des Türknaufs.
»David, willst du den Kerl eigentlich gleich anspringen oder wartest du zumindest zwei Sekunden Anstand ab?«, frotzelt Sascha hinter der Theke.
»Sehr witzig, Sascha. Wirklich meisterhaft«, brummt David, ohne auch nur ein einziges Mal zu blinzeln.
In diesem Moment schwingt die Tür auf.
Zuerst tritt Arvids Leibwächter ein. Groß, imposant, ein wandelnder Kleiderschrank. Er lässt den Blick einmal routiniert durch den Pub wandern, nickt kurz grüßend in die Runde und verzieht sich dann wieder nach draußen, um den Eingang abzuschirmen.
Ryan schmunzelt und wirft Malu einen vielsagenden Blick zu.
»Anschnallen, jetzt geht’s los«, flüstert Malu ihr lachend zu.
Die Tür öffnet sich ein zweites Mal – und Arvid tritt herein.
Davids Gesichtszüge entgleisen ein weiteres Mal. Sein Mund klappt auf, zu, wieder auf. Seine Hände klammern sich so panisch an die Kante des Tresens, als würde der Boden unter ihm nachgeben.
»HEILIGER BARMHERZIGER SCHEI—«
»David!«, warnt Ryan scharf, doch der Damm ist längst gebrochen.
David katapultiert sich vom Barhocker, reißt beide Arme in die Luft, deutet mit zitternden Fingern auf den Frontmann und kreischt: »DU EXISTIERST JA WIRKLICH!«
Arvid bricht in schallendes Gelächter aus. Vollkommen unbeeindruckt von dem Theater steuert er direkt auf den zappelnden Barkeeper zu.
»Du musst David sein«, sagt er mit einem breiten Grinsen und streckt ihm die Hand entgegen. »Ich habe schon einiges von dir gehört.«
Er wirft Ryan dabei einen amüsierten Blick zu, die nur kopfschüttelnd die Hand vor die Stirn schlägt.
David blinzelt fassungslos auf die dargebotene Hand. »Von mir? Du … Arvid Eklund … hast von MIR gehört?!«
»Nur die besten Anekdoten«, schmunzelt Arvid – und wird im selben Atemzug von David gepackt.
David schüttelt seine Hand mit einer derartigen Inbrunst, dass Arvids ganzer Arm mitfedert. Lachend zieht der Sänger seine Hand schließlich zurück und wendet sich dem Tisch zu.
»Und du bist Sascha«, reicht er dem Pub-Besitzer die Hand. »Freut mich.«
Sascha erwidert den festen Händedruck mit einem respektvollen Nicken. »Ganz meinerseits.«
Arvids Blick wandert weiter zu Tasja. »Die furchtlose Köchin mit den legendären Gewürzen, nehme ich an?«
Tasja lacht herzlich auf. »Treffer versenkt.«
Zuletzt fällt sein Blick auf Malu. »Hey. Wir zwei kennen das Prozedere ja schon.«
»Hey«, schmunzelt Malu und hebt die Kaffeetasse.
Ryan beobachtet das Schauspiel mit einem warmen Gefühl in der Brust. Arvid bewegt sich zwischen ihren Freunden mit einer bodenständigen Selbstverständlichkeit, die jeden Zweifel im Keim erstickt.
David hingegen hat den letzten Satz haarscharf registriert. Wie von der Tarantel gestochen schießt er an den Tisch, stemmt die Hände in die Hüften und funkelt Malu mit tödlichem Blick an. »Wie bitte?! Du kennst ihn schon längst?!«
Arvid nutzt den Tumult eiskalt aus, tritt neben Ryans Stuhl, beugt sich ohne jedes Zögern hinab und küsst sie mitten auf den Mund – zärtlich, fordernd und völlig ungerührt von den Zuschauern.
Ryan erwidert die Berührung mit einem leisen Seufzen und schenkt ihm ein strahlendes Lächeln, als er sich langsam löst.
Arvid schnappt sich den freien Stuhl neben ihr, dreht ihn lässig herum und lümmelt sich mit verschränkten Armen hinein, während er Davids theatralischen Wutanfall mit diebischer Freude verfolgt.
»Das ist schlichtweg Hochverrat, Malu!«, zetert David empört und wirft die Arme gen Decke. »Ich, dein bester Freund, werde hier systematisch aus dem Kreis der Eingeweihten ausgeschlossen!«
Malu rollt gelassen mit den Augen. »Nun mach mal halblang, David. Wir haben vorhin zehn Minuten lang Kaffee getrunken. Und hättest du mir ein Wort geglaubt, wenn ich es dir erzählt hätte?«
»Das tut überhaupt nichts zur Sache! Es geht ums Prinzip! Ich hätte mich seelisch darauf vorbereiten müssen! Ein Mann meiner emotionalen Tiefe braucht Vorlaufzeit für ein solches Ereignis!«
Sascha prustet in seine Kaffeetasse, während Tasja nur amüsiert den Kopf schüttelt.
Arvid beugt sich grinsend zu Ryan hinüber und flüstert ihr leise ins Ohr: »Dein Freund ist eine absolute Naturgewalt.«
Ryan lacht leise an seiner Wange. »Ich habe dich gewarnt, Rockstar.«